Kinder- und Jugendfeuerwehrausflug nach Würzburg

14.03.2026
Kinderfeuerwehr Jugendfeuerwehr
Der diesjährige Ausflug unserer Kinder- und Jugendfeuerwehr führte uns in die Würzburger Zellerau, wo wir die Staatliche Feuerwehr Würzburg und die Diözesangeschäftsstelle der Malteser besichtigen konnten.

In der Feuerwehrschule, wo z.B. die Ausbildung von Gruppen- und Zugführern, Gerätewarten oder Drehleitermaschinisten stattfindet sowie zahlreiche andere Speziallehrgänge, konnten wir die gewaltige Übungshalle besichtigen, in der Einsatzübungen an verschiedensten Gebäudearten durchgeführt werden können. Neben einer Übungskanalisation und einer Tiefgarage gab es im Keller der Halle sogar einen Raum, der auf Knopfdruck mit Wasser geflutet werden konnte. Licht- und Toneffekte, Nebelmaschinen und sogar fernsteuerbare Puppen waren praktisch in allen Räumlichkeiten vorhanden. Beeindruckend war die Aussicht aus dem achten Stock des - immer noch in der Halle befindlichen - Hochhauses, das vor allem für Drehleiterübungen genutzt wird.
Auf dem Freigelände hinter der Halle gab es ein ganzes Übungsdorf zu erkunden, inkl. Baustelle mit Kran, Bahnübergang, Tankstelle, Bauernhof, zahlreichen Übungsfahrzeugen und auch einer Unterführung, die aus dem daneben befindlichen See unter Wasser gesetzt werden kann. Danach ging es dann in die Fahrzeughallen, wo der Fuhrpark der Schule bestaunt werden konnte, der sich über alle Fahrzeugtypen erstreckte. 

Nach einer abschließenden Tour durch das Brandhaus, in dem Atemschutzträger unter realen Bedinungen den Innenangriff üben können, fuhren wir ein Stück weiter zur Diözesangeschäftsstelle der Malteser. Dort ist nicht nur eine Rettungswache und die sozialen Dienste untergebracht, sondern auch mehrere Schulungsräume für Lehrgänge und zahlreiche Sonderfahrzeuge inkl. Ausrüstung für Sanitätsdienst, Katastrophenschutz und Großschadenslagen. Neben Kranken- (KTW) und Rettungstransportwagen (RTW) und deren Ausstattung konnten wir auch einen Gerätewagen (GW-SAN), in dem unter anderem ein Versorgungszelt und Material zur Behandlung zahlreicher Verletzter verlastet sind, und den großen Einsatzleitwagen (ELW2) besichtigen, der über einen Besprechungsraum, einen eigenen Funkraum und modernste Technik zur Einsatzleitung verfügt.